Die Russen wollten vor dem General Vandamme das Feld räumen

Vandamme erhielt von Napoleon für den nächsten Tag, den 29. August den Befehl, mit seinem Korps die Russen über den Haufen zu werfen und womöglich die Strasse Teplitz-Aussig zu erreichen. Der russische General Graf Ostermann-Tolstoi, welcher zu der Zeit nur über das schwache 2. russische Korps Württemberg, die erste Gardedivision und 2.500 Reiter verfügte, hatte noch in der Nacht einen Ordonnanzoffizier nach Teplitz an den König FriedrichWilhelm mit der Meldung gesandt, dass er sich angesichts der feindlichen Übermacht genötigt sehe, vor dem General Vandamme das Feld zu räumen und sich hinter die Eger zurückzuziehen. Hätte Ostermann seine Absicht durchgeführt, so wäre der Plan Napoleons erreicht worden; Vandamme hätte sich bei KuIm und Teplitz entwickeln und die noch im Erzgebirge steckenden Kolonnen der Verbündeten, bei denen sich auch Zar Alexander I. befand, am Rückzug hindern können. Es war also Gefahr im Verzug.

Stellung bei Priesten

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König FriedrichWilhelm, der bereits in Teplitz eingetroffen war, sandte daher sofort seinen Flügeladjutanten zu Ostermann, um ihm die schwierige Lage der böhmischen Armee auseinanderzusetzen und ihn dringend aufzufordern, sich dem weiteren Vordringen des Feindes mit allen Kräften zu widersetzen.

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