Priesten 29. August 1813

Zar Alexander I., auf dem Ritt vom Geyersberg nach Teplitz, tat ebenfalls sein Möglichstes zur Verbesserung der Lage. Da er Schwarzenberg nicht treffen konnte, bewog er Metternich, die österreichischen Divisionen Colloredo und Bianchi, die nach Dux unterwegs waren, nach Priesten bei Teplitz rücken zu lassen. Diese beiden Divisionen konnten aber erst am 29. in den Kampf eingreifen. Ostermann löste seine Aufgabe vortrefflich. Mit größter Aufopferung hielt er seine Stellung zwischen Priesten und Karbitz gegen alle Anstrengungen der Franzosen, bis er nachmittags schwer verwundet das Kommando an den Herzog von Württemberg abgeben musste. Es kämpften hier ca. 8.000 Russen gegen 30.000 Franzosen. Vandamme hatte aber schon mit seiner Vorhut ungestüm angegriffen, da er glaubte es nur mit einer Nachhut zu tun zu haben. Beide Teile nächtigten auf dem Schlachtfeld in ihren Positionen

Stellung bei Priesten

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